Bestimmt haben auch Sie schon einmal in der Natur spiralförmige Strukturen beobachtet. Beispiele sind die Anordnung der Samen bei der Sonnenblumen, der Margerite, dem Asteriscus (Bilder rechts) oder auf Tannenzapfen. Auch bei der Blumenkohlsorte Romanesco (Bild rechts) kann man sie beobachet. Wie man Spiralen mit einem einfachen Modell erzeugen kann, und was dieses Modell mit dem "Goldenen Schnitt" und den "Fibonacci-Zahlen" zu tun hat, erfahren Sie auf dieser Seite.
Hiermit wird eine Zahlenfolge beschrieben, bei der jedes Element aus der Summe der vorherigen Zahlen gebildet wird:
1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, ... .
Teilt man eine Strecke so, dass das Verhältnis der kleineren zur größeren Teilstrecke gleich den Verhältnis der größeren Teilstrecke zur ganzen Strecke ist, so nennt man dieses Verhältnis den "Goldenen Schnitt". Eine einfache Rechnung liefert:
G = 0.5*(Wurzel(5) - 1) = 0.61803398875 .
Unter dem "Goldenen Winkel" verstehe ich im Folgenden den Winkel, der den Vollkreis im goldenen Schnitt teilt:
GW = G*2*PI .
Bildet man immer größere Fibonacci-Zahlen, so konvergiert das Verhältnis zweier aufeinanderfolgender Zahlen gegen den Goldenen Schnitt.
Das Modell, um Spiralen zu erzeugen ist ganz einfach:
Oder etwas mathematischer:
Die Koordinaten der "Samen" seien in Zylinderkoordinaten (r,phi).
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Spiralen:langsam mit
schnell mit
Und wenn Sie sich jetzt noch die Mühe machen, die Spiralarme zu zählen, und zwar die nach rechts und die nach links gebogenen, werden Sie feststellen, das dabei wieder Fibonacci-Zahlen herauskommen, ebenso, wie bei den Spiralen in der Natur. |
25. 12. 2011 Jürgen Berkemeier